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Irischer Wolfshund

Größe: Rüden > 79 cm, Hündinnen > 71 cm

Gewicht: Hündinnen >40,5 kg, Rüden >54,5 kg


Eigenschaften

Körperbau:
- Kräftige, gut bemuskelte Statur, aber nicht grob, tiefer Brustkorb
-Schmaler Schädel mit leicht erhöhtem Stirnknochen, Stop kaum ausgeprägt
- Seitlich hinten angesetzte Rosenohren
- Rute als Rückenmarksverlängerung angesetzt, leicht gebogen
- Sie gilt als größte Hunderasse der Welt

Fell:
- Raues, drahtiges Haarkleid

Wesen und Charakter

Der Irische Wolfshund zeichnet sich durch ein äußerst sanftes Wesen und freundliche Zurückhaltung aus, ist jedoch zugleich ein unerschrockener Jäger, der es mit jedem wilden Tier aufnimmt. Seinen Menschen ist der Irish Wolfhound treu ergeben und offenbart ihnen seinen ruhigen Charakter. Gutes Benehmen scheint ihm in die Wiege gelegt, daher wird der sanfte Riese gerne als Familienhund gehalten. Sein Bewegungsdrang ist allerdings nicht zu unterschätzen: Der Irische Wolfshund läuft stundenlang und unermüdlich neben dem Fahrrad oder dem Pferd her. Nur, wenn er seine natürliche Veranlagung regelmäßig ausleben kann, bewahrt er sich seinen ausgeglichenen Charakter.

 

Besonderheiten

Die Fellpflege ist beim Irischen Wolfshund nicht aufwendig. Bei jungen Hunden ist auf eine nährstoffreiche Ernährung zu achten, da sie sehr schnell wachsen. Ältere Tiere sollten, wie alle Windhunde, ausgewogen gefüttert werden. Die Lebenserwartung des Irish Wolfhound ist nicht sehr hoch.

Wie die meisten Riesenrassen haben auch Irische Wolfshunde im Vergleich zu kleinen Hunden eine kürzere Lebenserwartung – in der Literatur sind Durchschnittsalter zwischen 6,5 und 10 Jahren zu finden, wobei die wenigen zum Thema vorhandenen wissenschaftlichen Arbeiten das Durchschnittsalter eher im unteren Bereich dieser Marge ansiedeln.  

Aufgrund ihres allgemein eher stoischen Wesens können Wolfshunde auch schmerzhafte Krankheitssymptome lange Zeit unterdrücken. Das hat zur Folge, dass Krankheiten oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt werden, was in vielen Fällen die Heilungschancen verschlechtern kann.

Daneben existieren in der Rasse verschiedene Erbkrankheiten und zumindest teilweise erbliche Dispositionen. Die häufigsten davon sind:

  • Dialative Kardiomypathie
  • Osteosarkom (Knochenkrebs)
  • Magendrehung
  • Portosystemische Shunt (intrahepatisch)
  • Osteochondrose
  • Epilepsie
  • Rückenmarksembolien
  • primäre Ciliäre Dyskinesie/Rhinitissyndrom
  • progessive Retinaatrophie
  • Von-Willebrand-Krankheit
  • Calcinosis circumscripta

Gelegentlich wird Hypothyeose (Unterfunktion de Schilddrüse) als Rasseproblem erwähnt.